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SCHNURLOSE DECT-TELEFONE UND GESUNDHEIT


Alarmierende Berichte von Gesundheitsproblemen und sogar von psychischen Störungen infolge DECT-Schnurlostelefonen häufen sich. In der baubiologischen Messpraxis machen wir seit etwa 4 Jahren die Erfahrung, dass solche Probleme insgesamt bereits häufiger vorkommen als die schon länger bekannten gesundheitlichen Störungen infolge GSM-Basisstationen („Antennen“). Das hängt mit der immer grösseren Verbreitung der DECT-Telefone zusammen.



Material zu Ihrer Information und zum Weiterverbreiten:




Symptome

DECT-Telefone verursachen ähnliche Symptome wie GSM/UMTS-Mobilfunksender, nämlich Kopfdruck/Kopfschmerzen, Schlafstörungen, nächtliches Schwitzen, Müdigkeit, Benommenheit, Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrations- und Wortfindungsstörungen, depressive Stimmung, Augen- und Ohrprobleme, häufige bis chronische Infekte, Herz- und Kreislaufprobleme, Gliederschmerzen, Gelenkentzündungen, Hormonstörungen, Gewichtszunahme, Haarausfall, Übelkeit. Bei Kindern werden oft Unruhe bis zur Hyperaktivität, emotionelle Instabilität und Probleme beim Hausaufgabenmachen beobachtet. – Die Ursache ist meist eindeutig, weil die Probleme nach dem Ersatz des DECT-Telefons z.B. durch ein Schnurtelefon dauerhaft verschwinden, bei Kindern manchmal fast über Nacht.


Woran erkennt man DECT-Telefone?

Schnurlose, nach dem DECT-Funkstandard gebaute Telefonapparate und -anlagen (DECT=Digital Enhanced Cordless Telecommunication) senden im Frequenzband von 1880-1900 Megahertz eine mit 100 Hertz gepulste Strahlung. Die Basisstation aller von 1996 bis 2005 verkauften DECT-Telefone sendet rund um die Uhr, 24 Stunden lang, ob telefoniert wird oder nicht. Die Strahlungswerte dieser Telefone betragen nahe der Basisstation bis zu 6 V/m (100’000μW/m²), bei gewissen älteren Modellen sogar noch mehr. Funktionelle Beschwerden und Entwicklung von Krankheiten infolge DECT-Telefonapparaten sind sehr häufig. Viele sind sich der Ursache ihrer Probleme nicht bewusst. Oft leiden auch Nachbarn von DECT-Telefonbesitzern. – Meist können an einer Basisstation mehrere (bis zu 6) mobile Handapparate betrieben werden. GAP (Generic Access Profile) bedeutet ebenfalls DECT. Alle heute angebotenen Schnurlostelefone sind DECT-Telefone (mit Ausnahme der auslaufenden CT1+ Modelle.)

Warnung!

Gewisse Schnurtelefonmodelle (Hörer an der Schnur), die zusätzlich mit schnurlosen Handapparaten (Mobilteilen) betrieben werden können, senden DECT-Strahlung mit voller Leistung Tag und Nacht pausenlos aus, auch wenn gar keine Mobilteile dazugekauft bzw. betrieben werden. Ahnungslose Käufer, die ihr DECT-Telefon durch ein Schnurtelefon ersetzen wollten, werden getäuscht: Sie haben wiederum durchgehend volle DECT-Strahlung in ihrer Wohnung (Swisscom Top A507 ISDN; Top E604 ISDN; Top E614. Siemens Gigaset CX 253 ISDN).

Was sind „strahlungsarme“ DECT-Telefone?

Bisherige „strahlungsarme“ DECT-Modelle fallen nach dem Auflegen des Mobilteils auf der Basisstation in einen „Schlafmodus“: Orchid LR128 und LR329; alle Swisscom- und Swissvoice-Modelle mit „Ecomode“; gewisse Siemens ECO DECT-Modelle (aber nicht alle!); AEG Fame 400; T-Com Sinus C11. Aber:

  • Beim Telefonieren senden Basisstation und Mobilteil „normale“, scharf gepulste DECT-Strahlung. Neuere Modelle haben zwar eine bedarfsabhängige Leistungsregulierung. Trotzdem ist ihre Strahlung auch bei tiefgeregelter Strahlungsleistung aus gesundheitlicher Sicht noch zu hoch – auch beim Nachbarn.

  • Die Basisstation strahlt auch dann, wenn das Mobilteil mitgeführt wird oder herumliegt.

  • Der „Schlafmodus“ funktioniert nur, solange bloss ein einziges Mobilteil bei der Basisstation angemeldet ist. Mit mehreren angemeldeten Mobilteilen strahlt die Basisstation dauernd.

Vorsicht: Es gibt „strahlungsreduzierte“ Modelle (z.B. gewisse Siemens ECO-DECT-Modelle; einzelne Hagenuk-Modelle; weitere Marken), die nicht in einen Schlafmodus fallen, sondern bloss die Sendeleistung reduzieren. Dies genügt jedoch keinesfalls!
(Genaueres zu den Siemens-Modellen siehe
www.baubiologie.net/Veroeffentlichungen/Elektrosmog.shtmlSchnurlostelefone → Wenig Licht – viel Schatten: SIEMENS ECO DECT.)

Neu gibt es seit Mai 2008 erstmals ein DECT-Telefon, das nur noch beim Telefonieren strahlt (Modellreihe Orchid LR 4600). Die Basisstation ist auch dann völlig strahlungsfrei, wenn man das Mobilteil mitführt oder herumliegen lässt. Beim Telefonieren senden Basisstation und Mobilteil „normale“ DECT-Strahlung. Die Strahlungsleistung wird bedarfsabhängig auf max. 25% geregelt.

Gibt es noch CT1+ Schnurlostelefone?

Ja, als Auslaufmodelle. CT1+ Telefone strahlen nur, solange telefoniert wird, und die Strahlung ist ungepulst, also weniger aggressiv als die gepulste DECT-Strahlung. Die Sendefrequenz für CT1+ ist jedoch bereits anderweitig vergeben. Daher besteht kein Schutz vor Störungen mehr. Und wenn ein CT1+ Gerät andere Funkdienste stört, muss es ausser Betrieb genommen werden. Beide Gefahren sind in der Praxis möglicherweise auf Jahre hinaus noch gering.

Empfehlungen in dieser Reihenfolge:

  1. Empfohlen: Herkömmliches Schnurtelefon. Für empfindliche Menschen am sichersten sind analoge Schnurtelefone (d.h. nicht ISDN), und zwar möglichst solche, die ohne Netzgerät 230 V auskommen. – Wem das Magnetfeld der dynamischen Hörerkapsel Beschwerden verursacht, der kann auf ein Telefon mit Piezo-Hörerkapsel (Litefon 1000) ausweichen, zu beziehen bei Heeb & Enzler AG, Küsnacht ZH, Tel. 044 910 02 12.

  2. Bedingt empfohlen: CT1+ Schnurlostelefon. Die analoge, ungepulste CT1+ Funkübertragung ist weniger risikoreich als die gepulste DECT-Strahlung, aber nicht harmlos. Längere Gespräche sollte man auf einem zusätzlichen Schnurtelefon führen. In der Schweiz gibt es – solange Vorrat – noch das ZET Phone 600 (ohne Beantworter) bei www.multimedia-systems.ch Tel. 044 833 88 80 oder www.bossart-funk.ch Tel.056 668 11 67. Das ZET Phone 600 hat eher kleine Tasten; für Sehschwache nicht geeignet.

  3. Bedingt empfohlen: DECT-Schnurlostelefon, das nur während des Telefonierens strahlt (durch Bürgerwelle Schweiz messtechnisch nachgeprüft): Modellreihe Orchid LR 4600, mit oder ohne Beantworter, bis zu 7 Mobilteile pro Basisstation. Relativ grosse Tasten, für Sehschwache geeignet. Nur für analogen Telefonanschluss. Erhältlich bei www.strahlungsfrei.com, Tel. 044 713 48 36, Fax 044 713 48 37. – Empfehlung: Längere Gespräche sollte man auf einem zusätzlichen Schnurtelefon führen.

  4. Nicht empfohlen: DECT-Schnurlostelefon strahlungsfrei bei aufgelegtem Handapparat („Schlafmodus“). – Warum „nicht empfohlen“? Geräte mit „Schlafmodus“ sind wirklich nur dann (fast) strahlungsfrei, wenn das Mobilteil auf der Basisstation aufliegt. Sobald das Mobilteil abgehoben wird, beginnt die Basisstation wieder zu strahlen, gleichgültig, ob telefoniert wird oder nicht. Gerade ältere oder gehbehinderte Menschen führen das Mobilteil oft mit sich, sodass sie und ihre Nachbarn dauernd der Strahlung der Basisstation ausgesetzt sind. – Diese Geräte sind eine Notlösung, wenn ausschliesslich ein ISDN-Anschluss zur Verfügung steht und es unbedingt ein Schnurlostelefon sein muss. – Achtung: Bei vielen Modellen muss der Schlafmodus („Ecomode“) durch Programmierung aktiviert werden, damit er funktioniert.

  5. Ausser Betrieb nehmen und korrekt entsorgen: Alle DECT-Telefone, deren Basisstation 24 Stunden lang ohne Unterbruch strahlt. Das sind alle von 1996 bis 2005 verkauften und die meisten der heute noch verkauften DECT-Modelle. – Ihre Gesundheit und diejenige Ihrer Nachbarn wird es Ihnen danken.

Ein grosses und stets zunehmendes Gesundheitsproblem sind hauseigene, fest installierte DECT-Telefonanlagen in Spitälern, Heimen, Schulen, Bürogebäuden und Betrieben. Die Hersteller sind dringend aufgerufen, gesundheitsverträgliche Alternativen zu entwickeln.

Mai 2008

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ERFAHRUNGEN AUS DER TIERARZTPRAXIS

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Krankheitsursache: Elektromagnetische Hochfrequenzen durch hauseigene Telefonanlagen und Hausnetzwerke

Von Christian Métraux

Können elektromagnetische Hochfrequenzen so belastend sein, dass sie für unsere Haustiere und für uns selbst eine Krankheitsursache darstellen?

Elektromagnetische Hochfrequenzen werden von schnurlosen Telefonen (DECT) und kabellosen Inter­net- und Computervernetzungen (WLAN) erzeugt. Mit weni­gen Ausnah­men produzieren die DECT-Telefone den hier beschriebenen Elektrosmog pausenlos, ver­breiten ihn Tag und Nacht pausenlos in die ganze Wohnung, in jede Ecke und darüber hinaus, auch wenn nicht telefo­niert wird oder wenn der Hörer auf der Station liegt. WLAN Access Points (Router) sen­den ihre Impulse, so­lange sie am Strom angeschlos­sen sind.

Zur Information: DECT-Telefone (Digital Enhanced Cordless Telecommunication) arbeiten im Frequenz­bereich von 1880 bis 1900 Megahertz, die WLAN-Compu­tervernetzungen (Wireless Local Area Net­work) zwischen 2400 und 2483 Megahertz und allmählich auch auf 5150-5350 und 5470-5725 MHz. Auf diesen Träger­frequenzen werden die Informatio­nen pulsförmig mit einer Frequenz von 100 Hertz (DECT) bzw. 10 Hertz (WLAN Standby) ausgesandt. Schnurlose Tele­fone ha­ben im Freien eine Reichweite bis zu 300 Me­tern und werden auch in kleinsten Woh­nungen gebraucht, was dort (nach eigenen Messun­gen) zu elektrischen Feld­stärken von 0,4 bis 0,6 Volt pro Meter (V/m) führt. Gemäss baubio­logischen Richt­werten (baubiologische Messtechnik SBM-2003) entstehen für Menschen schon bei Werten von 0,04 bis 0,2 V/m starke Anoma­lien, bei Werten über 0,2 V/m extreme Anomalien. Die elektromagnetischen Felder und Strahlungen stellen heute eine der stärksten und verbreitetsten Umwelt­noxen dar. – Hochfrequenzen werden ebenfalls vom Mobilfunk (Nate­lantennen, Han­dy) in vier Frequenzbe­reichen zwischen 880 und 1880 Megaherz produziert, stehen aber hier nicht zur Diskussion.

Das Problem ist weniger die momentane Belastung als die Kumulation über einen länge­ren Zeitraum. Das erklärt auch, warum man meistens keinen Zusam­menhang zwischen bestimmten, aktuellen Beschwer­den und der ursprünglichen Anschaffung dieser Tech­nologie herstellt. Viele Beschwerden erscheinen schleichend und sind nicht sofort wahrnehm­bar. Ist die unbemerkte Stauung schon recht fortgeschritten und tief, können auch akute Leiden aufs Mal wie aus den Nichts heraus entstehen.

In der breiten Öffentlichkeit ist das Langzeitrisiko solcher hochfrequenter Funk­technologien noch wenig bekannt oder wird oft verharmlost. Viele mei­nen, dass vor allem das Handy schädlich ist.

In meiner Praxis behandle ich Tiere mit Schulme­dizin und Akupunktur. Es geht mir prinzi­piell da­rum, eine genaue Diagnose zu stellen, die Ur­sache für eine Krankheit zu suchen, damit die Therapie genau ange­setzt werden kann. Eine rein symptomatische Be­handlung kann die Ur­sache nicht eliminieren, kann aber vorüberge­hend helfen. Im Rahmen der Therapie sollte je­doch die rasche Entfernung der störenden Ur­sache oberste Priorität haben.

Die Akupunktur gibt dem Therapeuten zusätz­liche Hilfsmittel, um Belastungen und Störfakto­ren präzis ausfindig zu machen, denn Akupunk­turpunkte sind nicht nur Therapiepunkte, sondern auch Punkte, die primär eine genaue Diagnose ermöglichen. So reagie­ren spezi­fische Akupunk­turpunkte bei ganz besonde­ren Mangelzustän­den und andere bei Belastun­gen durch Blutstauungen, Schleimblockaden, Umweltgifte usw.

Therapiehindernis: Viele richtig angesetzte Thera­pien bringen bekanntlich nur kurzfristi­gen Erfolg. In diesem Fall konnte die wahre Kran­kheitsursache nicht behoben werden; es wurde nur rein symptoma­tisch behandelt, und wir ha­ben es hier mit einem so­genannten Therapiehin­dernis zu tun. In der Akupunk­tur gibt es Metho­den, solche Therapiehindernisse ausfindig zu machen und zu beseitigen.

Folgende Beispiele machen es deutlich: Elektro­magnetische Hochfrequenzen kön­nen mal eigent­liche Krankheitsursache, mal Therapiehindernis sein.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN ALS EIGENTLICHE KRANKHEITSURSACHE

Hund mit Lahmheit an den Vorderläufen und der Hinterhand seit 6 Monaten. Bei der Aku­punkturdiagnose traten die typischen, spezifischen Akupunktur­punkte auf, die auf eine Belastung oder eine Sensibi­lität auf hochfrequenten Elektrosmog hinwiesen. Keine Lahm­heit mehr nach dem Ent­fernen des schnurlosen Telefons, das den Hund, sichtbar anhand der typischen Störpunkte, "auf­geladen" hatte, und nach begleitender Akupunk­turbehand­lung. Rückfall, als der Hund für die Ferien zu einer Familie kam, die ein schnurloses Tele­fon in der Wohnung hatte. Spon­tane Heilung 3 Tage nach Rückkehr ins nun störung­sfreie Zuhause.

Besitzerin des Hundes: Kopfschmerzen und starke Gelenkschmerzen (Ellenbogen, Schul­tergelenk und Finger) seit 7 Jahren. Der Hau­s-arzt, der vor 4 Jahren das erste Mal deswegen aufgesucht wurde, meinte, die Beschwerden seien als klassische Altersarthrose zu verstehen und verschrieb Medikamente mit wenig Erfolg. Ein Naturarzt verschrieb Trinkkuren gegen den Kopfschmerz mit genau sowenig Erfolg. Ohne DECT-Telefon verschwanden bei dieser Frau die meisten Beschwerden nach 2 Mo­naten voll­ständig, nur die Kopfschmerzen sind ab und zu noch andeutungsweise da.

Katze mit chronischen Lendenschmerzen, die das Lau­fen erschwerten und das Hochspringen auf Stühle verunmöglichten. Schmerzmittel, klassische Akupunk­tur brachten keinen Erfolg. Schon bald kam mir der Ver­dacht auf Belastung mit Elektrosmog, aber die Be­sitzer zögerten mit dem Entfernen des Telefonappa­rates. Da weitere Behandlungen zu keinem Er­folg führten, wurde endlich nach anderthalb Jahren das Telefon entfernt, die Lendenmuskeln entspannten sich, und die Katze konnte bald wieder auf die Stühle springen.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN ALS THERAPIEHINDERNIS

Pferd: Chronische Lahmheit vom rechten Sprungge­lenk ausgehend. Klassische Akupunk­tur brachte nach den vier Besuchen jeweils guten, aber nur vorüberge­henden Erfolg. Auf den Röntgenbildern war keine Ar­throse sichtbar. Bei jeder Sitzung waren aber immer wie­der die gleichen, typischen Akupunkturpunkte gestört, die meiner Erfahrung nach für eine Belastung mit hochfrequentem Elektrosmog sprechen. Erst als das DECT-Telefon im Haus entfernt wurde, klangen die Beschwerden beim Pferd innert wenigen Tagen ohne jegliche weitere Therapie ab. Das ereignete sich vor anderthalb Jahren. Seitdem hat es keinen Rück­fall mehr gegeben.

Die Besitzerin des Pferdes hatte das DECT-Te­lefon seit 2 Jahren. Ein Jahr nach der Anschaf­fung fingen bei ihr starke Oberkieferschmerzen unter dem rechten Auge an. Zahnarzt, Auge­n-arzt, Akupunktur und Wechsel der Brillengläser brach­ten keinen Erfolg und keine Lösung. Nach dem Entfernen des DECT-Telefons – sozusagen dem Pferde zuliebe – klangen die fast unerträ­glich ge­wordenen Schmerzen bei der Besit­zerin nach 2 Tagen progressiv ab, um vollständig zu ver­schwinden. Der Zusammen­hang mit dem schnur­losen Telefon wurde erst dann klar.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUEN­ZEN STÖREN DIE DRÜSENFUNKTION

Junger Hund mit chronischem Durchfall. Verschie­dene Therapien, Bekämpfung von Darmpa­rasiten brachten keinen Erfolg. Die eingeschickte Blutprobe zeigte eine deutliche Hypothyreose. Der Durchfall ver­schwand mit Hormontabletten (L-Thyroxinum). Wei­tere Beschwerden und die typischen Reaktionen an den Akupunkturpunkten führten dazu, das schnur­lose Telefon versuchs­weise zu entfernen. Der Hund wurde gesund. Nach Absetzen der Hormontherapie bestä-tigten zwei weitere Blutproben im Abstand von 14 Mo­naten, dass die Schilddrüse wieder richtig ar­beitete. Das DECT-Telefon wurde nie wieder ein­gesteckt, der Durchfall ist nie wieder aufgetreten.

Katze mit starkem Haarausfall. Hormontherapie (Me­goestrol-Azetat) half, führte aber zu Fress­sucht und Obesität. Drei Monate nach Absetzen der Hormone und Entfernen der DECT-Anlage war die Katze wieder gesund und hatte ein glän­zendes Fell.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN FÜHREN AUCH ZU AKUTEN, PLÖTZLICHEN BESCHWERDEN

Pferd: Akute, plötzliche und schmerzhafte Schwellung im rechten Hüftbereich. NPZ Tierarzt stellt keine klare Diagnose und findet keine Erklärung. Nach 3 Wochen unverän­dertem Zustand wird das Pferd zum Metzgen bestimmt. Letzte Massnahme, da typische Akupunk­turmerkmale vorhanden: Entfernen des DECT-Tele­fons und Entladung vom Elekrosmog über Akupunk­turpunkte – rascher und dauerhafter Erfolg. Das Pferd arbeitet wieder ganz normal und wird zu Ausstellun­gen geführt.

Meerschweinchen: Akute Lähmung der Hinte­rhand. Lebte im Zimmer mit der DECT-Sendesta­tion. Entla­dung mittels Akupunktur führte schon in der Praxis zur sofortigen Bes­serung. Kein Rückfall, seitdem die Be­sitzer am gleichen Tag ihr klassisches Schnurtelefon wieder installiert haben.

Grosser Mischling: Akute Hinterhandlähmung und Ausschlag. Diagnose: Starke Elektrosmogbelas­tung. Seit 3 Wochen hat der Tierbesitzer zusätzlich zum DECT-Telefon ein WLAN, einen schnurlosen Compu­teranschluss. Sofortige Bes­serung nach Aku­punktur-Entladung und Entfer­nen der beiden Stör­quellen.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUEN­ZEN FÜHREN ZU UNHEILBAREN HAUT- UND AUGENKRANKHEITEN

Katze: Ein Jahr beim Tierarzt wegen einer Hautkrank-heit am äusseren Ohr. Viele Salben und The­rapie blie­ben erfolglos. Wenige Tage nach dem Entfernen des DECT-Telefons fing die Hautwunde an zu heilen, um dann vollständig zu genesen. Die zweite Katze ist aus­serdem seither deutlich weniger aggressiv.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN STÖREN EINEN GANZEN BETRIEB

Pferdestall: Chronischer Durchfall seit Jahren bei ei­nem Grossteil der Tiere. Futterände­rungen, Parasiten­kontrollen, Trinkwasseruntersuchungen, Therapien einzelner Tiere blie­ben erfolglos. Als an den Pferden immer die gleichen gestörten und typischen Akupunk­turpunkte eine Elektrosmog-Belastung andeuteten, wurden die verschiedenen DECT-Tele­fone entfernt. Dies brachte endlich den erwünschten therapeu­tischen Erfolg.

Drei Katzen und ein Hund im Besitz einer älteren Dame waren Jahre lang immer mehr oder weniger krank, bis das schnurlose DECT-Telefon aus der kleinen Woh­nung entfernt wurde.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN FÜHREN ZU REIZBARKEIT UND VERHALTENS-STÖRUNGEN

Streit unter Katzen und Schlaflosigkeit der Besit­zer: Auf die Frage, warum die zwei Hauskatzen so viel strei­ten, gab ich als mögliche Ursache das DECT-Telefon an. Nach dem Ausschalten des ApparatesChristian Métraux wurde das Verhalten der Katzen nach Aussage der Besit­zerin rasch "viel, viel besser", und ausserdem konnte ihr Mann seit dieser ersten Nacht wieder rich­tig schlafen. Das DECT-Telefon war im Nachbarzim­mer, ca. 6 Meter vom Ehe­bett entfernt und wirkte trotzdem belastend auf den Schlafenden.

Katze: Chronisches Harnmarkieren an verschiedenen Plätzen in der Wohnung. Ein Jahr lang wurde mit dem Feliway-Beruhigungspheromon-Zerstäuber versucht, die scheinbar gestresste Katze auszugleichen, was zwischendurch das Markieren auch kurzfristig stoppte. In dieser Zeit kaufte der Besitzer bei mir im­mer neue Pheromon-Ersatzdosen. Seit einem Jahr hat der Besit­zer das DECT-Telefon entfernt. Seitdem markiert die Katze nicht mehr, der Zerstäuber ist nicht mehr nötig, da der Auslöser des Stress entfernt wurde.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN VERSTÄRKEN KONSTITUTIONELLE SCHWACHSTELLEN


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN FÜHREN ZU BESCHWERDEN IN EINER NACHBARWOHNUNG OHNE SCHNURLOSE EINRICHTUNGEN

Hund lebt in einem Wohnblock und muss immer wie­der notfallmässig wegen Unwohlsein, völligem Appe­titverlust, steifem Laufen und anderen klinisch unerklärlichen Symptomen in meine Tierarztpraxis kommen. Die Diagnose lautet: angestauter Elektrosmog. Sobald der Hund entladen ist, verschwinden alle Störungen wie auf einem Schlag. Der Besitzer, ein äl­terer Mann, betreibt selbst kein schnurloses Telefon.

Zwei weitere beeindruckende Fälle (Chronische Aller­gie; Kiefergelenksschmerzen): Beide Male kam es zur sofortigen Besserung nach dem gezieltem Entladen vom Elektrosmog über die entsprechenden Akupunk­turpunkte.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN ERHÖHEN DEN BEDARF AN OMEGA-6- UND OME­GA-3-FETTSÄUREN

Der Mangel an diesen Fettsäuren begünstigt die bei Hunden bekannt gewordene Gehirndegeneration und verschiedene Hautkrankheiten.


ELEKTROMAGNETISCHE HOCHFREQUENZEN BELASTEN IMMER WIEDER DIE GLEICHEN AKUPUNKTUR-MERIDIANE

Nach meiner Beobachtung reagieren der Gallenbla­senmeridian und der Dünndarmmeridian immer als erste – mit Spannung und Anstauung – auf die Belas­tung mit hoch­frequentem Elektrosmog. Für mich gel­ten sie deshalb als Signatur dieser Störung. Dies ist diagnostisch und therapeutisch äusserst interessant. Der Gallenblasenmeridian zeigt eine allgemeine Stauungssymptomatik an (Blut und Qi), der Dünn­darmmeridian gibt uns den Hinweis auf eine Akkumu­lation von innerer Hitze und Nervosität. Die Patienten tragen die Belastung in ihrem Organismus, in ihrem Gewebe, und sie kommen damit in die Praxis, sogar wenn sie schon länger von der Störzone weg sind. Das bedeutet, dass der einmal eingeflossene Elek­trosmog lange Zeit braucht, um vom Organismus ab­gebaut zu werden, falls dies überhaupt möglich ist.

Wenn Beschwerden nach wiederholten Therapien mit Akupunktur nach einer Zeit immer wieder auftreten, und die beiden erwähnten Meridiane jedes Mal wieder "gestaut" sind, die typischen Punkte wieder "reagie­ren", ist es für mich ein sicheres Zeichen, dass ich die Diagnose einer Belastung mit Elektrosmog ins Auge fassen muss. Der nächste Schritt ist demnach das Entfernen der Störquelle und die weitere Beobach­tung des Patienten. Klin­gen die Beschwerden pro­gressiv ab oder treten nach gezielter Entladung über Akupunktur­punkte nicht mehr auf, sind logischerweise der Fall und die Ursache geklärt.


REAGIEREN

Die zuständigen Behörden sollten rasch informative Massnahmen ergreifen. Die Ärzte sehen selten den Bezug zum Elektrosmog und kümmern sich – nach bestem Wissen und Gewissen – nur um die verschie­denen Symptome ihrer Patienten.

Wissenschafliche Beweise werden noch lange auf sich warten lassen, weil Krankheitsursachen oft viel­schichtig sind und hochfrequenter Elektrosmog nicht immer die einzige Belastungsquelle ist.

Alkohol- und Tabakabusus oder übliche Vergiftungen lösen bei den Opfern fast immer ähnliche Krankhei­ten, Gewebeveränderungen und Beschwerden aus und vereinfachen so den Nachweis des kausalen Zu­sammenhangs.

Anders beim Elektrosmog: Da jedes Tier und jeder Mensch zu individuellen Schwächen neigt, wird der erwähnte Elektosmog bei jedem Einzelnen diese indi­viduellen Schwächen verstärken und so ganz andere Zeichen setzen. Elektrosmog ist sehr viel unspezi­fischer und umso schwerer zu erfassen, da nicht je­der mit der gleichen Sensibilität und mit der gleichen Geschwindigkeit darauf reagiert.

Beim hochfrequenten Elektrosmog haben wir es mit einem heimtückischen Zeitphänomen zu tun. Deshalb sind hier nicht wissenschaftliche Beweise im klas­sischen Sinn möglich, sondern das geduldige Sam­meln von Krankengeschichten und Erfahrungen – wie die vorliegende Berichterstattung – ist gefragt.


FAZIT

Früher wurden Kanarienvögel in die Kohlenbergwerke als Warnsignal mitgenommen. Wenn sich winzige Mengen Gas im Schacht verbreiteten, fielen sie vom Stängel. So wurden die Kumpel vor Explosionen, Erstickungsgefahr und dem sicheren Tod gewarnt.

In gleicher Weise sollten wir Menschen die Signale unserer Haustiere, die unter dem Einfluss von DECT-Telefonen und WLAN-Vernetzungen stehen, wahrneh­men und uns durch sie vor der unsichtbaren, aber of­fenbar dysharmonisierenden und krankheitsfördern­den Belastung durch diese immer mehr verbreiteten Technologien warnen lassen.



Christian Métraux, Tierarztpraxis, CH-3084 Wabern
Oktober 2007


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