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VOGELGRIPPE/IMPFKRITIK

 

INHALT DIESER SEITE:

  Chronik der Zeitungsmeldungen zur Vogelgrippe Wird laufend aktualisiert!

  Panikmache um die Vogelgrippe Diesen Winter gab es in ganz Europa keinen einzigen Vogelgrippe-Fall unter Wildvögeln......kagfreiland fordert, dass in Zukunft keine präventiven Freilandverbote mehr verordnet werden, sondern die Bauern auf den Status ’Stand-by’ gesetzt werden (Tier & Konsum 2/2007).

 Kritischer Vogelgrippe-Flyer zum Herunterladen und Weiterverbreiten

  DVD Kritischer Dokumentarfilm zur Vogelgrippe „Vogelgrippe: H5N1 antwortet nicht"

  Virenkiller als Umweltgift  Tamiflu könnte wegen der Riesenmengen im Einsatzfall zu Umweltschäden unbekannten Ausmasses führen, wenn es durch den Urin in die Gewässer gelangt. Kommentar zu diesem Spiegel-Artikel.

  Massentierhaltung: "Geflügelpest" oder "Vogelgrippe"?  Der deutsche Naturschutzbund NABU verlangt ein Ende der sogenannten Wildvogel-Hypothese. Nicht die Wildvögel sind es, die den „Vogelgrippevirus“ verbreiten...

  Deutschland: Mindestens 500 Impftote jährlich?  Bundesbehörden geben erstmals Meldedaten frei

  „Natürlich essen wir hier noch Hühner“  Im ägyptischen Nildelta hat die Vogelgrippe wieder drei Todesopfer gefordert. (Tages-Anzeiger vom 20. Januar 2007)

  Pocken als Biowaffe? – Wegen der starken Nebenwirkungen der Pockenimpfung dürfte jedoch die Hälfte der Bevölkerung gar nicht geimpft werden!  Eine Radiosendung von DRS 2 Aktuell 

 „Die Vogelgrippe-Pandemie kommt sicher. Unklar bleibt, wann.“ – Die erste europäische Pandemie-Ernstfallübung  Ein Artikel in der „Medical Tribune“ Nr. 42/2006 führt zur Frage: Wird das Eintreffen der Pandemie…… geplant?

  Gebärmutterhalskrebs-Impfung – ein mögliches Desaster
für die heranwachsende Generation
 Die Autoren des Buches "Virus-Wahn" warnen

  Grippeimpfung: Vertritt die WHO bloss die Interessen der Pharmaindustrie?  Ein Artikel aus dem British Medical Journal

  Vogelgrippe: Prä-pandemische Impfung...? 180'000'000 Franken wofür?  Ein Handzettel zum Weiterverteilen

  Vogelgrippevirus H5N1: Es gibt keinen Beweis für Existenz, Pathogenität oder pandemisches Potenzial; Nicht-H5N1-Ursachen werden weggelassen  Wissenschaftlicher Artikel aus der Fachzeitschrift Medical Hypotheses

  Die Pharmaindustrie will von der Haftung für Vogelgrippe-Impfschäden befreit werden Auszug aus einem FAZ-Artikel vom 24.10.06

 Medienmitteilung: Wieder Stallpflicht für Hühner ab 15.10.06! Dazu unser Kommentar

  Neu zugelassene Tier-Impfstoffe sollen Epidemie verhindern  Auf Herbst 2006, Zeit der Vogelzüge, wird wieder die "Vogelgrippe" vermehrt beschwört

  Sieben Fässer "Tamiflu" rollen als erster Vorrat an  Salzburg: Pandemiepläne gegen Vogelgrippe

  US-Pharmaindustrie von Haftung bei Vogelgrippe-Problemen befreit

  Bundesrat kauft 8 Mio. Impfdosen für "prä-pandemische Impfung"

  Impfpflicht in Deutschland? Ein kritischer Brief an die Behörden, der sich mit handfesten Fakten gegen den massiven auf die Bevölkerung ausgeübten Impfdruck wendet.

  Vogelgrippe-Sommerflaute: Ruhe vor dem Sturm?

  Wem schadet die Vogelgrippe? Wem nützt sie?

  Impfzwang in der Schweiz? Das gibt's doch nicht! - Aber: .....

  Propaganda hält den Glauben an die Schutzwirkung der Impfungen aufrecht

  Aktuelle Publikationen zur Vogelgrippe/allg. impfkritisch  als pdf zum Anschauen/Herunterladen

  Empfehlenswerte Bücher



 


Chronik der Zeitungsmeldungen zur Vogelgrippe

Zur Zeit ist die Vogelgrippe in den Zeitungen kaum ein Thema. Ab und zu erscheinen allerdings vereinzelte Meldungen von angeblich am H5N1-Virus gestorbenen Menschen vor allem in Ostasien. Doch die Behörden aller Stufen arbeiten weiterhin emsig an den "Pandemie-Vorbereitungen". Die WHO und die Pharmakonzerne, zwischen denen enge Beziehungen bestehen, sind die Hauptmotoren in der "Promotion" der  Vogelgrippe. Es geht weltweit um riesige Geldsummen.

12.04.08 Das Vogelgrippe-Virus kann offenbar zu einem neuen Typ mutieren, der gegen das bislang wirksame Medikament Tamiflu des Schweizer Pharmakonzerns Roche resistent ist. Vier von acht mit der Vogelgrippe infizierten Patienten seien trotz der Einnahme von Tamiflu gestorben, heißt es in einem Beitrag der Medizinfachzeitschrift "New England Journal of Medicine". (tagesschau.de)

04.04.08 Ende März 2008 wurde erstmals seit zwei Jahren in der Schweiz wieder ein Fall von Vogelgrippe festgestellt. Das hochansteckende Virus H5N1 wurde bei einer Tafelente auf dem Sempachersee im Rahmen des Überwachungsprogramms gefunden. Eine Übertragung auf Geflügelbestände hat bisher nicht stattgefunden. Bis anhin ist kein Fall von Vogelgrippe beim Menschen aufgetreten. Solange sich das Vogelgrippevirus nicht dahingehend verändert, dass es von Mensch zu Mensch übertragbar wird, besteht für die Schweizer Bevölkerung ohne Kontakt zu infiziertem Geflügel kein erhöhtes Infektionsrisiko. (Aktueller Situationsbericht des Bundesamtes für Gesundheit BAG vom 04.04.08)

April 2008 Vom 15. bis 18. Oktober 2007 hat eine Expertendelegation unter der Leitung des Regionalbüros für Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO/Europa) die Vorbereitung unseres Landes auf eine Pandemie evaluiert. Dieses Audit hat gezeigt, dass die Schweiz zu den am besten vorbereiteten Ländern Europas gehört. Die hervorgehobenen Stärken bestätigen die Entscheidungen des Bundesrates und die Anstrengungen, die auf verschiedenen Ebenen des Landes unternommen wurden. Die Schlussfolgerungen der Experten können so zusammengefasst werden: Das Erreichte muss nun konsolidiert werden, die Motivation der Akteure muss aufrechterhalten und die Führungsrolle des Bundes gestärkt werden. (Bulletin des BAG Nr. 15/08)

10.03.08 Das Grippemittel Tamiflu weist in einem bisher nicht erwarteten Ausmass Resistenzen auf. In europäischen Ländern wurden bei der saisonalen Grippe rund 20 Prozent Resistenzen festgestellt, in der Schweiz waren es knapp 14 Prozent. Das BAG ist alarmiert. (20minuten)

10.09.07  In einem Entenmastbetrieb im deutschen Landkreis Erlangen-Höchstadt sei das H5N1-Virus aufgetreten. Ursache sei vermutlich von einem Wildvogel infiziertes Stroh. Ein zweiter Betrieb kam dazu. Nun läuft in zwei Mastbetrieben die bisher grösste Massentötung von Geflügel in Deutschland. Mehr als 200'000 Enten müssen getötet werden.

Juni 2006, kagfreiland in seiner Zeitschrift Tier&Konsum: „Dass die Vogelgrippe immer wieder in den Medien präsent war, dafür sorgte das Bundesamt für Gesundheit mit groteskem Aktionsmus...“. Es wird gefordert, „... dass in Zukunft keine präventiven Freilandverbote mehr verordnet, sondern die Bauern auf den Status ’Stand-by’ gesetzt werden.“

01.06.07  Vorsorge wird zur Chefsache – Grippepandemie kann für Unternehmen zum existenzbedrohenden Grossrisiko werden (Basler Zeitung). Migros und Coop hätten Notfallpläne und die Schutzmasken eingelagert, aber kein Tamiflu. Die Chemieindustrie ist Vorbild bezüglich Vorbereitungen, aber auch Manor nimmt das Problem „sehr ernst“. – Hier wird jetzt eine „grosse Nachfrage nach Schutzmasken“ behauptet.

25.05.07  Ein Tages-Anzeiger-Artikel malt die "verheerenden Folgen" einer Grippe-Pandemie für die Wirtschaft in dunkelsten Farben. Immerhin: Gemäss dem Berner Immunologen Beda Stadler würde 99,9% der Bevölkerung überleben. Man müsse auch andere Krankheiten sehr genau beobachten, z.B. die Hepatitis B.

16.05.07 „Früher oder später wird eine Grippepandemie über die Schweiz rollen. Die Behörden empfehlen der Bevölkerung, sich jetzt schon dagegen zu wappnen: mit Schutzmasken.“ So oder ähnlich schrieben die Schweizer Tageszeitungen. – Ein paar Tage später berichteten sie von mässigem bis gar keinem Verkaufserfolg für die in den Läden zuhauf angebotenen Schutzmasken.

10.04.07  "Flaute mit Tamiflu": 2006 verkaufte Roche weltweit für 2,6 Milliarden Franken Tamiflu - mehr als 6% des Konzernumsatzes. Mehr als 2/3 davon waren Regierungskäufe. Für dieses Jahr schätzt Roche die Regierungskäufe aber nur noch auf die Hälfte.

07.03.07  Mehrere der international verbreiteten Varianten von H5N1 hätten sich in Guangdong - einer Region mit sehr vielen Geflügelbetrieben! - entwickelt. Die neuen Forschungsresultate könnten bei der Produktion eines Impfstoffes helfen. (SDA/DPA)

10.02.07  Geflügelfarm in Suffolk, England: H5N1 kam nicht mit Wildvögeln, sondern per Lkw mit Geflügelfleisch aus Ungarn. (Tages-Anzeiger)  Kommentar: Die These bestätigt sich immer mehr, dass das „Vogelgrippevirus“ H5N1 sich nicht mit den Wildvogelzügen, sondern auf dem Landweg durch kontaminiertes Fleisch ausbreitet, und dass die Tierfabriken mit ihren extremen Haltebedingungen der ideale Nährboden für die Krankheiten sind.

03.02.07  Die WHO hat den ersten tödlichen Vogelgrippe-Fall in Nigeria bestätigt. Tests belegten, dass eine 22-Jährige sich mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert hatte. Bisher waren Vogelgrippe-Infektionen bei Menschen nur im Nordosten Afrikas vorgekommen. (Spiegel Online)

 

03.02.07  London/Brüssel: Tod von 2600 Puten der insgesamt 160.000 Tiere auf einer Geflügelfarm nahe Holton in Suffolk. Tests in einem EU-Referenzlabor im südenglischen Weybridge hätten nun den H5N1-Erreger nachgewiesen, teilte auch die EU-Kommission in Brüssel mit. Die Farm wird von Europas größtem Putenhersteller Bernard Matthews betrieben. (Spiegel Online)

31.01.07  Klaus Stöhr, bisher „Mister Vogelgrippe“ bei der WHO, hat zu Novartis gewechselt. Er leitet dort die Entwicklung von Vakzinen gegen die saisonale Grippe und gegen die Vogelgrippe. (Basler Zeitung)

29.01.07  Virenkiller als Umweltgift: Tamiflu könnte wegen der Riesenmengen im Einsatzfall zu Umweltschäden unbekannten Ausmasses führen, wenn es durch den Urin in die Gewässer gelangt. (Der Spiegel 5/2007)

20.01.07  Eine der ärmsten Familien im kleinen Dorf Kafr al-Naqib (Ägypten) habe für die Hochzeit ihrer Tochter Enten geschlachtet. Hierauf seien drei jugendliche Familienmitglieder an Vogelgrippe erkrankt und später im Spital in Kairo gestorben. (Tages-Anzeiger)

13.01.07  In Indonesien sind in diesem Jahr bereits vier Menschen an der Vogelgrippe gestorben. Eine 27-Jährige sei gestern Abend, eine 22-Jährige heute gestorben, teilten die Behörden mit. Zuvor war bereits eine 37 Jahre alte Hühnerhändlerin gestorben. Am Mittwoch war ein 14-jähriger Junge aus einem Dorf in Westjava an dem Virus gestorben.

Unterdessen hat Japan einen neuen Fall von Vogelgrippe gemeldet. Nach dem Tod einer grossen Zahl von Hühnern auf einer Geflügelfarm mit 12’000 Tieren in der südlichen Provinz Miyazaki habe sich der Verdacht auf Vogelgrippe bei Untersuchungen des nationalen Instituts für Tiergesundheit am Samstag bestätigt, wie japanische Medien berichteten. Todesopfer unter Menschen in Folge von Vogelgrippe gab es in Japan bislang nicht. (Tages-Anzeiger Online)

18.12.06   Die europäische Zulassungsbehörde EMEA wird in Kürze einen Vogelgrippe-Impfstoff zulassen, den es noch gar nicht gibt, und der vor einem Erreger schützen soll, der ebenfalls noch nicht existent ist. Die Vakzine besteht aus einem herkömmlichen Grippevirus. Im Fall einer Pandemie würde dieses gegen Bestandteile des Pandemie-Vogelgrippe-Virus ausgetauscht. (Deutsches Ärzteblatt)

06.12.06   Die Schweiz ist gemäss Thomas Zeltner, Chef des Bundesamtes für Gesundheit, besser für eine Pandemie vorbereitet als jemals zuvor. Die Situation sei momentan aber nicht kritisch. Eine Pandemie sei und bleibe aber möglich. (Zürcher Landzeitung)

02.12.06   "Impfstoffe bieten schönes Wachstum"  Jörg Reinhardt, Chef von Novartis Vaccines and Diagnostics, sieht die Zukunft rosig. "Die neuen Vakzine werden überzeugen: Die Impfmüdigkeit wird verschwinden." (Basler Zeitung)

27.11.06   In Südkorea seien in einem vom H5N1-Virus betroffenen Geflügelbetrieb alle 13’000 Tiere getötet worden. Japan stoppte hierauf die Einfuhr von Geflügelprodukten.

24.11.06   kag-freiland fordert, der Bundesrat solle die für diesen Winter verfügte Stallpflicht für Geflügel in der Nähe von Gewässern vorzeitig lockern. Aber das Basler Volkswirtschaftsdepartement will die Schutzmassnahmen gegen Vogelgrippe nicht lockern. „Man kann noch nicht entwarnen“, heisst es seitens des Bundesamtes für Veterinärwesen. Für Februar-März erwartet man noch mehr Fälle als im Vorjahr, weil intensiver getestet werde. (Basler Zeitung)

14.11.06   Das Grippemittel Tamiflu löst bei Kindern möglicherweise Wahnvorstellungen aus. Nun verhandeln die Behörden mit dem Medikamentenhersteller Roche über Warnungen auf den Verpackungen ("heute")

10.11.06   Wenige lassen sich gegen Grippe impfen. Anders als im vorigen Winter ist genügend Grippe-Impfstoff vorhanden. Viele liegen jedoch trotz Grippeimpfung im Bett, weil auch viele Viren im Umlauf sind, gegen die die Impfung nicht schützt. (Basler Zeitung)

08.11.06   Der Exekutivrat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vogelgrippe-Expertin Margaret Chan aus China zur neuen Direktorin ernannt. Die 60-jährige Ärztin ist zurzeit als stellvertretende Direktorin der Uno-Organisation für Infektionskrankheiten zuständig. Als in Hongkong 1997 die Geflügelpest ausbrach, veranlasste die Ärztin eine radikale Bekämpfung der Tierseuche. In Massentötungen wurden rund 1,6 Millionen Hühner, Enten und Gänse vorsorglich gekeult. Mit Erfolg: Der Einsatz stoppte den Krankheitsausbruch vorerst. (Tages-Anzeiger Online)

01.11.06   Chinesische und US-Forscher haben einen neuen H5N1-Virusstamm in Geflügel entdeckt, der schon Menschen infiziert habe. Durch das chinesische Impfprogramm sei der Virusstamm nicht eingedämmt, sondern vielleicht sogar gefördert worden.

24.10.06   Die WHO berichtet von einem Aktionsplan mit Investitionen bis zu 12 Milliarden Dollar für die Steigerung der Produktionskapazitäten der Pharmaindustrie für Vogelgrippe-Impfstoff. - Die Pharmaindustrie will, dass die Staaten die Haftung übernehmen, falls es Impfschäden geben sollte.

24.10.06   In Israel: 4 ältere Personen gestorben innert weniger Stunden bis Tagen nach einer Grippeimpfung.  Die Eidg. Kommission für Impffragen empfiehlt den Ärzten trotzdem, mit der Grippeimpfung fortzufahren.

20.10.06   Der Stadtrat Zürich orientiert über seine Vorstellungen, was beim Pandemieausbruch passieren würde. Er erläutert Massnahmen und Verhaltensregeln (kein Händeschütteln mehr, Versammlungsverbot usw.). Die Stadt hat Tamiflu und Schutzmasken bestellt. Coop, Migros und Medienhäuser warten damit noch.

19.10.06   Der Bundesrat hat den Kauf von 8 Millionen Dosen eines Prä-Pandemie-Impfstoffes und die Reservation eines Pandemie-Impfstoffes für 180 Millionen Franken beschlossen. Das Parlament muss den Kredit noch gutheissen.

18.10.06   Rekordergebnis beim Basler Pharma-Multi Roche: Umsatzzunahme um 17% von Januar bis September. Am meisten legten Krebsmittel zu. Auf Platz fünf liegt Tamiflu, dessen Umsatz um 88% auf 1,6 Mrd. Fr. stieg.

13.10.06   Im Tages-Anzeiger rät ein Vertreter des "Nationalen Influenzazentrums" zur saisonalen Grippeimpfung für über 65-Jährige. Ein Nebenwirkungsrisiko der Impfung verneint er. Und zur Vogelgrippe: Die erneute Stallpflicht für Hühner bezwecke nur, eine allfällige Einschleppung durch Wildvögel zu unterbinden.

05.10.06   Die 2,4 Mio. Pandemie-Masken, welche die Stadt Zürich für ihre 24'000 Mitarbeiter bestellt hat, bieten Schutz nur für ca. drei Stunden. Wenn sie nass sind, nützen sie nichts mehr. (heute-online.ch)

30.09.06   Ab 15.10. müssen die in einem 1 km breiten Streifen entlang der Flüsse und Seen lebenden Schweizer Hühner bis im Frühjahr wieder in den Stall. Davon seien 5000 Geflügelbetriebe betroffen. Bisher seien in der Schweiz 32 Wildvögel an Vogelgrippe verendet.

21.09.06  Änderung des Epidemiengesetzes auch durch den Ständerat verabschiedet: Der Bund kann nun bereits vor dem Ausbruch einer „Pandemie“ die Beschaffung von Impfstoffen und anderen Heilmitteln finanzieren.

11.09.06  Die Europäische Kommission hat zwei Stoffe für Tierimpfungen gegen Vogelgrippe zugelassen. Sie reagiert damit auf „die wachsende Gefahr einer Epidemie“ in den kommenden Wochen.

29.08.06  In Salzburg rollen im Rahmen der Vollstreckung von Pandemieplänen die ersten sieben Fässer „Tamiflu“ an. Bestellt sind 27 Fässer für 2 Mio. Euro.

27.07.06  In klinischen Studien an 400 gesunden Testpersonen in Belgien habe ein GlaxoSmithKline-Serum gegen H5N1 eine sehr gute Immunabwehr ausgelöst. Anfang 2007 könne mit der Auslieferung des Impfstoffes begonnen werden.

11.07.06  UNO-Koordinator: Von den auf einer Geberkonferenz vom Januar in Peking versprochenen 1.5 Milliarden Euro zur Vogelgrippebekämpfung seien erst 220 Millionen Euro eingegangen.

08.07.06  Erster Vogelgrippe-Fall in Spanien: 1 toter Wasservogel

06.07.06  Mehrmalige Vogelgrippe bei Geflügel in Nigeria sei angeblich nicht über den Handel, sondern über Zugvögel eingeschleppt worden

29.06.06  Bundesrat will 8 Millionen Prä-Pandemie-Vogelgrippe-Impfdosen für alle kaufen. Der Impfstoff soll das Immunsystem vorbereiten, bis der richtige Impfstoff da ist. Man sucht Wege, im Ernstfall möglichst viele Personen impfen zu können (Gesetzesänderung?)

24.06.06  H5N1 sei innerhalb der indonesischen Familie mutiert

23.06.06  Vogelgrippe-Fälle in China vertuscht? Ein Mann schon 2003 gestorben.

10.06.06  Bundesrat heisst dringende Revision des Epidemie-Gesetzes gut, damit Pandemie-Impfstoff finanziert werden kann

29.05.06  WHO versetzt den Hersteller von Tamiflu in Alarmbereitschaft

26.05.06  WHO besorgt wegen Vogelgrippe in indonesischer Familie

23.05.06  Nach Bestätigung dieses Falles sind über 13'000 Bewohner in Bukarest unter Quarantäne gestellt worden

22.05.06  Vogelgrippe in Rumänien: 2 Fälle bei Hühnern in Privathaushalten

18.05.06   Die WHO will in den nächsten 12 Monaten in 52 Länder reisen, um sie zu Impfkampagnen auch unter Älteren zu ermutigen. In Uppsala tauschten sich WHO und EU-Fachleute auch über die Vogelgrippe aus. Sie erwarten im Herbst wieder eine Ausbreitung.

15.05.06   Die deutsche Gesundheitsministerin Schmidt ruft eindringlich zu Masern-Schutzimpfungen auf. Der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Hartmann, forderte sogar eine gesetzliche Impfpflicht.

12.05.06   Th. Mettenleiter, Virenexperte und Präsident des F. Löffler-Institutes, berichtet von einem neu entwickelten Vogelgrippe-Tier-Impfstoff, der dann auch per Spray oder im Trinkwasser verabreicht werden könne.

08.05.06  Der US-Kongress hat die Pharmaindustrie von jeglicher Haftung freigestellt, falls es wegen Pharmaprodukten im Zusammenhang mit der Vogelgrippe Probleme geben sollte.

18.01.06   Die deutsche Gesundheitsministerin Schmidt stellt 20 Mio. Euro für Vogelgrippe-Impfstoff bereit und sieht eine zweimalige Durchimpfung der ganzen Bevölkerung vor.


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Tier & Konsum 2/2007

Panikmache um die Vogelgrippe

Diesen Winter gab es in ganz Europa keinen einzigen Vogelgrippe-Fall unter Wildvögeln. Der letzte Nachweis von H5N1 unter Wildvögeln liegt schon ein Jahr zurück. Trotzdem wurde das Freilandverbot in der Schweiz erst Ende März aufgehoben.

Dass die Vogelgrippe immer wieder in den Medien präsent war, dafür sorgte das Bundesamt für Gesundheit mit groteskem Aktionsmus. Gemäss Amt sollen Grossverteiler Atemschutzmasken ins Sortiment aufnehmen, Grossunternehmen Pandemiesets an Ihre Mitarbeitenden verteilen, und der Bund Tamiflu für zwei Millionen Menschen einlagern.

kagfreiland fordert, dass in Zukunft keine präventiven Freilandverbote mehr verordnet werden, sondern die Bauern auf den Status ’Stand-by’ gesetzt werden.

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Zur Internetseite von kagfreiland



Kritischer Vogelgrippe-Flyer

Ein kritischer Vogelgrippe-Flyer zum Weiterverteilen kann  hier  als pdf heruntergeladen werden. Oder  hier  als WORD-Dokument zum selber nach eigenen Bedürfnissen verändern und weiterverteilen. Oder er kann bei der Bürgerwelle Schweiz für die Zustellung auf dem Postweg gegen Überweisung von Druckkosten und Porto bestellt werden.

Zur Zeit ist es in den Medien um die Vogelgrippe wieder stiller geworden. Aber kleine Zeitungsmeldungen sowie Artikel in der Fachpresse zeigen, dass hinter den Kulissen die „Pandemie-Vorbereitungen“ weiterlaufen. Die Pharmaindustrie befasst sich mit der Impfstoffentwicklung. Pandemiepläne werden erstellt.

Wann wird die Vogelgrippe-Panik erneut geschürt werden? Es ist besser, nicht darauf zu warten, sondern jetzt in der Bevölkerung auf breiter Basis das Bewusstsein zu wecken über Hintergründe und Gefahren der Vogelgrippe, das heisst über Profitierende, Benachteiligte und Gefährdete. Mit einer potenziellen Gefährdung der menschlichen Gesundheit ist vor allem wegen der Vogelgrippe-Impfung zu rechnen. Informieren Sie sich!


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Kritischer Dokumentarfilm zur Vogelgrippe

DVD  „Vogelgrippe: H5N1 antwortet nicht – Auf der Suche nach dem ‚Killervirus’ – Fakten statt Panikmache!“  Ein Dokumentarfilm (67 min.) von Thomas Hein und Michael Leitner. Aus dem Inhalt:
• Das angebliche Massensterben von Schwänen an H5N1 auf der Insel Rügen war keines

• Die Nachweismethode für H5N1 ist äusserst fragwürdig
• Tamiflu – ein „Placebo mit schweren Nebenwirkungen“

• Wie gegen ein Virus impfen, das man nicht kennt, weil es noch nicht  mutiert ist?
• Drohen uns Zwangsimpfungen?
• Wer profitiert von der Vogelgrippepanik?

Link zur Bestellung der DVD in grösserer Anzahl  ("Neue Impulse")

Einzelexemplare der DVD hier bestellen (Bürgerwelle Schweiz)

Der Text der DVD kann bei uns auch in einer französischen Übersetzung auf Papier gegen Bezahlung der Kopierkosten (18 Seiten) bezogen werden.
 

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„Die nächste Seuche kommt bestimmt“.  Das Interview zur DVD in „raum&zeit“ Nr. 142/2006. Auszüge aus dem Interview:

„Bei unseren Recherchen zum Film wurde schnell klar, dass es auf Rügen nicht zu einem Massensterben der Schwäne durch H5N1 gekommen war. Sämtliche Anwohner, aber auch Ornithologen vor Ort bestätigten, dass das Vogelsterben in diesem Umfang völlig normal und jedes Jahr nach dem Winter zu beobachten ist. Die Tiere sterben an Auszehrung, Futtermangel und Kälte.“

„… ein Punkt, der uns stutzig machte: Die geografische Nähe des Fundortes der angeblich infizierten Vögel zum Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dessen Hauptsitz sich nur wenige Kilometer entfernt auf der Insel Riems befindet. [Auf die Frage, ob das FLI als nationales Referenzlabor für Vogelgrippe die Viren gezielt ausgesetzt haben könnte:] „Das glaube ich nicht. Das Problem liegt meines Erachtens in der Intention hinter den Nachweisuntersuchungen. Was schon stutzig macht, sind die hellseherischen Fähigkeiten des FLI-Präsidenten Thomas Mettenleiter. Schon vor einem Jahr orakelte er, die Vogelgrippe könne im Februar 2006 Deutschland erreichen, und nur zwei Tage vor dem ersten Fund im Februar gab er eine Presseerklärung heraus, in der er die Gefahr der Vogelgrippe für Deutschland hoch stufte, da in Nigeria und Italien H5N1 nachgewiesen worden wäre und die Wildvögel von dort nach Deutschland kommen würden. Das Problem ist nur: Die Hauptflugzeit der Wildvögel ist erst im März. Zudem gab er die Anweisung, kranke oder tot aufgefundene Höckerschwäne in jedem Fall auf Influenzaviren zu untersuchen. Genau bei solchen Höckerschwänen wurde dann keine 48 Stunden später angeblich das erste Vogelgrippevirus auf deutschem Boden nachgewiesen. Das sind dann doch zu viele Zufälle auf einmal.“

[Auf die Frage nach Zweifeln an der H5N1-Nachweismethode:] „H5N1-Nachweise beruhen auf einem komplizierten biochemischen Vervielfältigungsverfahren namens PCR, der Polymerasen-Kettenreaktion. Dabei wird, so die Theorie, die DNA des H5N1 umgewandelt, hunderttausendfach kopiert und dann per Lichtreaktion nachgewiesen. Das Problem: PCR-Erfinder Kary Mullis, der dafür den Nobelpreis bekam, hält sein Verfahren für viel zu unspezifisch, um es als Nachweismethode für bestimmte Viren einzusetzen. Die PCR vermehre wahllos alles, was ihr an zellfreiem Erbgut begegne.“

„Das Vogelgrippe-Institut FLI jedenfalls hat einen solchen Beweis [für H5N1 als Todesursache der Schwäne] nicht auf Lager. Die PCR ist ein unspezifisches und ungeeichtes Verfahren, das auf DNA-Zersetzungsprozesse reagiert, und in toten Tieren laufen davon jede Menge ab. Wenn aber die Bundeswehr in einem langen Eiswinter nach toten Vögeln sucht, diese alle auf einen Haufen legt und sich jemand mit einem weissen Kittel daneben stellt und von einem „absolut tödlichen Virus“ spricht, dann sind das „Top-News“. Wir erleben doch alle paar Jahre solch einen Hype um eine super-bedrohliche Seuche – ohne dass jemals ernsthaft etwas geschehen wäre. Wer spricht heute noch von SARS? Das war das gleiche Konstrukt, nur war die Vermarktungsstrategie nicht so perfekt wie jetzt bei H5N1.“

„Niemand hat bis jetzt bewiesen, dass H5N1 als infektiöses Etwas existiert und dass es auch böse ist. Die ganze Influenza-Hysterie resultiert aus einer Unterwanderung des staatlichen Robert-Koch-Institutes (RKI) [Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten] durch wissenschaftlich ausgebildete Lobbyisten. Das klingt jetzt nach Verschwörungstheorie, ich halte mich aber an die Fakten: Beim RKI sitzt die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI), die massgeblich von Impfstoffherstellern finanziert wird. Deren Mitarbeiter sind, als sei das eine Selbstverständlichkeit, in die Hierarchie des RKI integriert, beispielsweise in die Abteilung für Epidemiologie. Dort werden die jährlichen Grippetoten ausgewertet. Mehr Grippetote auf dem Papier ist gleich mehr Umsatz bei Impfstoffen: RKI-AGI meldeten in den letzten Jahren bis zu 30'000 Influenzatote in Deutschland pro Jahr. Das Statistische Bundesamt zählte in den letzten Jahren aber durchschnittlich nur 13 Menschen pro Influenzasaison, Durchschnittsalter 71 Jahre. […] Der statistische Trick mit den 30'000 Toten wurde von RKI-AGI-Mitarbeiter Udo Buchholz entwickelt. Er nimmt die Sterblichkeit in den Wintermonaten, zieht davon die Sterblichkeit in den Sommermonaten ab, und das sind dann automatisch alles Influenzatote.“

„Es gibt eine ganz neue Studie zu den Grippeimpfungen – veröffentlicht im Bundesgesundheitsblatt. Durchgeführt von Impfbefürwortern, von den deutschen Impfpäpsten. Heraus kam, dass beispielsweise für die Gruppe der über 61-jährigen – für die die Grippeimpfung ja besonders empfohlen wird – eine negative Schutzwirkung von 89 Prozent (!) besteht. Diese Menschen erkranken nach der Impfung wesentlich häufiger an Grippe als Menschen ohne Impfung. Das sagt doch alles.“

Diesen Auszug aus dem Interview können Sie auch als pdf-Datei hier anschauen.


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Virenkiller als Umweltgift

Der Spiegel 5/2007

Gemäss diesem Spiegel-Artikel sind die Millionen Tamiflu-Tabletten, die für eine befürchtete Vogelgrippe-Pandemie weltweit gehortet werden, für den Umweltexperten Andrew Singer von der Oxford University der Grund für Befürchtungen. Der tonnenweise über den menschlichen Urin in die Gewässer gelangende Virenkiller-Wirkstoff könnte die Mikroben attackieren, mit denen viele Tier- und Pflanzenarten in Symbiose leben, und so Umweltschäden verursachen. Als zweite Gefahr sieht Andrew Singer das Entstehen resistenter Virenstämme, wodurch ein weiterer Seuchenzug entstehen könnte, gegen den Tamiflu dann wirkungslos wäre.

Kommentar der Bürgerwelle Schweiz: Zweifellos sind die Riesenmengen von Tamiflu im Falle eines verbreiteten Einsatzes ein unkalkulierbares Umweltrisiko. Hier sind wohl grösste Bedenken angebracht. – Bezüglich eines weiteren Seuchenzuges mit Tamiflu-resistenten Viren kann man sich hingegen fragen, ob es angesichts der noch völlig unsicheren Wirksamkeit von Tamiflu gegen Vogelgrippe eine solche Gefahr wirklich gibt, oder ob nicht eher die offenbar möglichen, unter Umständen massiven Nebenwirkungen von Tamiflu die grössere Gefahr darstellen.


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Massentierhaltung:
"Geflügelpest" oder "Vogelgrippe"?

diese Meldung als pdf-Datei


ngo, 9. Februar 2007  Nachdem in Ungarn und England die gefährlichen Viren vom Typ H5N1 "in hermetisch abgeriegelten Geflügelmastbetrieben" aufgetaucht sind, sieht der Naturschutzverband NABU darin ein starkes Indiz dafür, dass vermutlich nicht Wildvögel, sondern die industrielle Massentierhaltung Schuld an der Verbreitung des Virus habe. Man solle daher nicht länger von "Vogelgrippe" sprechen, sondern zur ursprünglichen Bezeichnung "Geflügelpest" zurückkehren, fordert die Organisation. Denn die Bezeichnung Vogelgrippe habe massiv dazu beigetragen, die öffentliche Aufmerksamkeit wie auch die Suche nach den Virenträgern in erster Linie auf Zugvögel, die die Nutztiere anstecken würden, zu lenken, beklagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Statt "unter Hochdruck die potentiellen Ausbreitungs- und Übertragungswege in den Kreisläufen der industriellen Massentierhaltung und der globalen Geflügelzuchtindustrie aufzudecken", halte eine breite Koalition von Interessenvertretern an der Wildvogel-Hypothese fest.

Ein Jahr nach dem Auftreten der Seuche in Deutschland verdichten sich nach Darstellung des NABU die Hinweise auf Übertragungswege innerhalb von Geflügelzucht und -handel. Zum Konzern der infizierten Geflügelfarm im englischen Suffolk, wo in 22 Ställen jeweils 7000 Truthähne gemästet worden seien, gehöre auch die größte Geflügelzucht in Ungarn, Saga Foods. "Es erscheint extrem unwahrscheinlich, dass ein infizierter Wildvogel in die mit höchsten Sicherheitsstandards abgeschotteten Ställe hineingelangen konnte", so Miller. Abgesehen davon gebe es in England bis heute keinen einzigen Nachweis der Viren in der freien Wildbahn.

Auch die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sehe in der Übereinstimmung der in Ungarn und England aufgetretenen Virenstämme ein deutliches Signal dafür, dass sich die Seuche durch den Transport von Geflügel oder Geflügelprodukten ausgebreitet habe.

Angesichts der Erkenntnisse der vergangenen 12 Monate fordert der NABU ein Ende der sogenannten Wildvogel-Hypothese. "Wir haben die Entwicklungen von Anfang an sehr genau verfolgt und kritisch hinterfragt. Nun ist es höchste Zeit, dass auch die verantwortlichen Behörden die Wege und Umwege innerhalb der industriellen Massentierhaltung genauer durchleuchten", fordert Miller.

Quelle: www.ngo-online.de

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Deutschland: Mindestens 500 Impftote jährlich?

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Bundesbehörden geben erstmals Meldedaten frei

Augsburg (hn) Viele Jahre behandelten die deutschen Bundesbehörden die Meldedaten von Impfkomplikationen wie ein Staatsgeheimnis. Seit Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) am 1. Januar 2006 haben die Bürger ein verbrieftes Recht auf Akteneinsicht bei allen Bundesbehörden. Unter dem Druck des neuen Gesetzes lüfteten die Gesundheitsbehörden jetzt einen Zipfel ihres Geheimnisses: Erstmals stehen auf konkrete Impfstoffe bezogene Meldedaten zur Verfügung.

Wie die medizinische Fachzeitschrift „impf-report" in ihrer neuesten Ausgabe berichtet, wurden den Gesundheitsbehörden zwischen 2001 und 2005 insgesamt 43 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen gemeldet. Wie die Zeitschrift weiter ausführt, stellen die freigegebenen 1.872 Meldungen von Impfkomplikationen weniger als ein Drittel aller in diesem Zeitraum gemeldeten Fälle dar. Berücksichtige man weiterhin vorsichtigste offizielle Schätzungen der Dunkelziffer bei der Melderate, komme man auf jährlich mindestens 500 Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen.

Deutlicher Spitzenreiter bei den gemeldeten Todesfällen sei der Sechsfach-Impfstoff „Infanrix Hexa" mit 19 Meldungen. An zweiter Stelle stehe mit 8 Todesfällen HEXAVAC, ebenfalls ein Sechsfach-Impfstoff, dem allerdings bereits 2004 – mit einer von Kritikern als fragwürdig angesehenen Begründung – die Zulassung entzogen wurde.

Unter den 1.872 freigegebenen Meldefällen befinden sich laut der Behörden-Datenbank knapp 500 Personen, die einen bleibenden Schaden davongetragen haben. Unter Berücksichtigung der Gesamtmeldungen und einer angenommenen Mindestdunkelziffer wären das in Deutschland jährlich mindestens 6.000 Fälle mit einer dauernden gesundheitlichen Schädigung nach Impfungen.

Darüber, bei wie vielen der erfassten Todesfälle und dauerhaften Gesundheitsschädigungen die vorausgegangenen Impfungen mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, macht die zuständige Bundesbehörde, das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), auch in ihrer neuesten Veröffentlichung über den Stand der Impfkomplikationen keinerlei Angaben.

Quelle: www.impf-report.de


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„Die Vogelgrippe-Pandemie kommt sicher. Unklar bleibt, wann.“ – Die erste europäische Pandemie-Ernstfallübung

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Es folgen Auszüge aus dem Artikel in der „Medical Tribune“ Nr. 42/2006. Vollständiger Artikel siehe unter http://www.medical-tribune.at/dynasite.cfm?dssid=4170&dsmid=75953&dspaid=591405

 

 

European Health Forum Gastein
Thema Influenza-Pandemie: Unbestimmtheit des Datums X

 

BAD HOFGASTEIN – Beim 9. Europäischen Health Forum war der Ausbruch einer Influenza-Pandemie natürlich ein ‚major topic’: Internationale Experten präsentierten die Ergebnisse der ersten europaweiten Influenza- Ernstfallübung.

„Europe’s first ever pandemic influenza exercise”, so Projektverantwortlicher Dr. Jonathan Van Tam, Epidemiologe an der Health Protection Agency in London, startete im November des Vorjahres.

Theoretischer Ausgangspunkt von „Europas erster Influenza-Pandemieübung“:

  • Ausbruch des von Mensch zu Mensch übertragbaren (ergo mutierten) H5N8-Virus in einem südostasiatischen Land, der die WHO zur Alarm-Ausrufung einer weltweiten Influenza-Pandemie veranlasst.
  • In drei Blöcken steigert sich das Szenario zu einer zweiten weltweiten Pandemie-Welle; bis zur zweiten Welle sind keine ausreichenden Impfmöglichkeiten gegeben.
  • Die postulierte Mortalitätsrate liegt bei 1,5 Prozent. Als Vergleich sei die Pandemie 1918 herangezogen, wo bei einer Mortalitätsrate von 2 bis 3 % von 10 Mio. bis hin zu geschätzten 50 Mio. Toten gesprochen wird.

Ziel der Übung war es, die Reaktionsmechanismen bei Ausbruch einer globalen Influenza-Pandemie in den 25 EU-Mitgliedstaaten (plus Island, Schweiz und Norwegen) zu testen. (…)  Dr. Van Tam: „… Eine spezifische und wichtige Erkenntnis der Übung war, dass es einer europäischen Checkliste für Pandemien bedarf, wo Richtlinien z.B. zur Lagerbildung antiviraler Medikamente [z.B. Tamiflu; Red.] oder auch zur Koordination und Kooperation zwischen den einzelnen Staaten ausgearbeitet sind.“

(…) Dr. Van Tam sprach explizit das „Lernen vom Militär“ an: Schließlich ginge es im Krisenfall um die Effizienz von Kommando- und Kontrollstrukturen, speziell auch im Logistikbereich können Mechanismen übernommen werden. Dr. Van Tam: „Mehr als 50% der Testteam-Mitglieder – darunter auch ich – haben eine starke Militärverbindung.“ Eine Influenza-Pandemie mit ähnlichen Auswirkungen wie 1918 würde laut Dr. Van Tam (abgesehen von Mio. Toten) zu „einem Zusammenbruch der Wirtschaft“ führen.

Ganz wesentlich aus dem Theorie-Probelauf sei die Erkenntnis, dass eine drohende Influenza-Pandemie eine weltweite Bedrohung ist und nicht vor nationalen Grenzen halt mache, wie auch Dr. Richard Coker, London School of Hygiene and Tropical Medicine, hervorhebt. (…) Allerdings: Auch die britischen Experten können keinerlei Aussagen darüber machen, wann mit der Influenza-Pandemie zu rechnen ist. Dass sie kommt, damit müsse unbedingt gerechnet werden. Unklar bleibt: wann.

 

Kommentar der Bürgerwelle Schweiz: Diese offensichtlich gross angelegte, mit militärischen Methoden und Strukturen unter Einbezug von 28 Staaten durchgeführte Ernstfallübung muss vor dem folgenden Hintergrund gesehen werden:

  • Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz eines krankmachenden H5N1-Vogelgrippevirus und schon gar nicht für die Existenz des angeblich mutierten H5N8-Virus. Bezüglich H5N1 ist dieser Beweismangel durch einen Artikel in der Fachzeitschrift „Medical Hypotheses“ belegt, der auf einer Befragung des in diesen Fragen massgebenden deutschen Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) basiert – desselben Institutes, das als staatliches Referenzlabor für Vogelgrippe in die Pandemievorbereitungen eingebunden ist, und in welchem Berater aus der Pharmaindustrie mitarbeiten...

  • Der künftige Vogelgrippe-Impfstoff für Menschen soll mit Adjuvantien (Hilfsstoffen zur Streckung und Wirkungserhöhung) versetzt sein, die jedoch gemäss Aussage impfkritischer Fachleute gesundheitsschädlich sind.

  • Das eigentliche gesundheitliche Risiko ist demnach offenbar nicht die Vogelgrippe selbst, sondern die Impfung dagegen.

  • Tamiflu wurde von einem Fachmann als „Placebo mit schweren Nebenwirkungen“ bezeichnet. Zur Zeit verhandeln Behörden mit den Herstellern über Warnhinweise auf den Tamiflu-Packungen. Die Wirkung von Tamiflu gegen Vogelgrippe wurde noch nie am Menschen getestet. Im Gegenteil, es gibt Berichte über Todesfälle nach der Einnahme von Tamiflu. Als typische Nebenwirkungen werden genannt: Erbrechen, Durchfall, Bronchitis, Magen- und Kopfschmerzen, Schwindel, Halluzinationen, Hepatitis.

  • Die Pharmaindustrie versucht die volle Haftung für Probleme infolge der Nebenwirkungen von Impfstoffen und Medikamenten an die Staaten abzuschieben, die diese Mittel von ihr beziehen. Im Falle der USA ist ihr dies anfangs 2006 in einer juristisch höchst zweifelhaften Aktion mittels eines Zusatzes zu einem Gesetz über den Verteidigungshaushalt bereits gelungen.

  • Die Pharmaindustrie macht mit den Vogelgrippe-Impfstoffen und -medikamenten Riesengewinne. Bekannt ist überdies, dass der ehemalige US-Verteidigungsminister D. Rumsfeld Grossaktionär des Tamiflu-Patentinhabers GILEAD ist. Und auf Veranlassung von Präsident Bush kauften die USA Tamiflu für 2 Mrd. Dollars.

Mit Blick auf diese Sachverhalte stellen sich grosse Fragen. Unwillkürlich denkt man – angesichts der USA-, WHO- und Militär-Verbindungen der Verantwortlichen – an den oftmals vorhandenen Zusammenhang zwischen Manöverszenarien und nachfolgenden Militäraktionen. Wozu diese „erste europäische Pandemie-Ernstfallübung“ unter Einbezug von 28 Staaten? Muss am Ende mit der Vogelgrippe-Pandemie „unbedingt gerechnet werden“ (Aussage des englischen Experten), weil ihr „Eintreffen“… geplant wird?

03.12.06

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„Natürlich essen wir hier noch Hühner“

Artikel im Tages-Anzeiger vom 20. Januar 2007:
Zusammenfassung und Kommentar

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Im ägyptischen Nildelta hat die Vogelgrippe wieder drei Todesopfer gefordert. Trotz der Angst können sich die Bauern auf die Dauer ein Leben ohne Hühner nicht leisten. – So der Tages-Anzeiger vom 20.01.07. Eine der ärmsten Familien im kleinen Dorf Kafr al-Naqib habe für die Hochzeit ihrer Tochter Enten geschlachtet. Hierauf seien drei jugendliche Familienmitglieder erkrankt. Im regionalen Spital seien sie während Tagen gegen normales Fieber behandelt worden. Nach der Verlegung in eine Kairoer Spezialklinik für Fiebererkrankungen sei der Vogelgrippe-Virus H5N1 diagnostiziert worden. Tamiflu habe nicht mehr geholfen. Im Abstand von drei Tagen seien alle drei gestorben. Die Behörden hätten alles Geflügel im Dorf und in einem Umkreis von einem Kilometer töten lassen. Bewohner aber waren überzeugt, dass ihre Vögel gesund waren.

Dieser Bericht wirft grosse Fragen auf.

Bekanntlich gibt es keine wissenschaftliche Veröffentlichung, die als Beweis für die Existenz eines krankmachenden H5N1-Virus gelten könnte. Und der H5N1-Nachweistest ist unspezifisch, das heisst, er reagiert auf Virenmaterial verschiedener Herkunft. Ausserdem: Die Wirksamkeit von Tamiflu ist umstritten; nicht umstritten sind aber seine unter Umständen schweren Nebenwirkungen.

Wir fragen: Wurden andere Erkrankungs-Ursachen jeweils untersucht, wenn angebliche Todesfälle infolge des H5N1-Virus behauptet werden? – Was geschieht, wenn Tamiflu mit seinem hohen Nebenwirkungspotential einem bereits geschwächten Organismus verabreicht wird? – Woran sind die drei jungen Menschen aus Kafr al-Naqib im Kairoer Spital wirklich gestorben?

20.01.07  Bürgerwelle Schweiz


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Pressemitteilung
emu-Verlag, Lahnstein
12. Januar 2007

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Die Autoren des Buches "Virus-Wahn":
Gebärmutterhalskrebs-Impfung – ein mögliches Desaster für die heranwachsende Generation


Sehr geehrte Damen und Herren

Gebärmutterhalskrebs, so die Meinung der etablierten Krebsmedizin, wird durch ein Virus, das so genannte Humane Papillomavirus (HPV), verursacht. Seit Jahren wird deshalb an einem Impfstoff geforscht, der vor kurzem tatsächlich auf den Markt gekommen ist und von staatlicher Seite genau wie von der Impfindustrie massiv beworben wird. Diese Vorgehensweise ist jedoch mit großer Sorge zu sehen, denn für all die wohlfeilen Behauptungen, mit denen Politiker, Virus-Jäger und Impf-Propagandisten ihr Vorgehen rechfertigen, gibt es keinerlei wissenschaftliche Beweise. Weder wurde je ein Humanes Papillomavirus (HPV) nachgewiesen, noch wurde je zweifelsfrei gezeigt, dass ein solches HP-Virus Gebärmutterhalskrebs auslöst; noch gibt es eine wissenschaftlich solide Arbeit, aus der sich schlussfolgern ließe, dass nicht-virale Faktoren (Ernährung, chemische Gifte wie Pestizide etc.) als (primäre) Ursache von Gebärmutterhalskrebs ausgeschlossen werden könne – noch gibt es auch nur eine Studie, die die Wirksamkeit einer HPV-Impfung darlegt.

Es bleibt dabei, was der Medizinnobelpreisträger Sir Frank Macfarlane Burnet bereits vor mehr als drei Jahrzehnten festhielt:

“Mein großer Einwand gegen die Hypothese, dass irgendein Krebs das direkte Ergebnis einer Virus-Infektion ist, besteht darin, dass ich mir einfach keinen Selektionsprozess in der Natur auszumalen vermag, der durch Laborexperimente nachgebildet werden könnte. Wenn wir bedenken, das Krebs bei wilden Tieren extrem selten auftritt, so kann ich keinen Weg erkennen, durch den ein Vermögen, Krebs zu erzeugen, das Überleben einer Virus-Art begünstigt. In keiner Weise kann ich irgend etwas in der menschlichen Biologie erkennen, das die Kraft hätte, menschliche Krebsviren zu erzeugen – mit Ausnahme der Anstrengungen des Menschen, zu solchen Überlegungen zu kommen. Ich denke, dass wir die Möglichkeit, dass auch nur einer der gängigen Krebstypen viralen Ursprungs ist, vergessen können.”

Vor diesem Hintergrund kann die Vorgehensweise, selbst junge, sich noch in der körperlichen Wachstumsphase befindliche Mädchen zu einer Impfung anzuhalten – einer Impfung, deren Wirkung, man kann es nicht oft genug betonen, keineswegs bewiesen ist und deren Nebenwirkungen unkalkulierbar sind – nur als fahrlässig bezeichnet werden.

Die Autoren des im emu-Verlag erschienenen Buches "Virus-Wahn" (ISBN: 3891891474) – der Journalist Torsten Engelbrecht und der Internist Claus Köhnlein – haben dieses Thema aufgrund seiner Brisanz aufgegriffen und entsprechende Textpassagen in die erste englische Ausgabe von "Virus-Wahn", die demnächst erscheinen wird, eingebaut – Textpassagen, die auch Teil der nächsten (vierten) deutschen Auflage von "Virus-Wahn" sein werden. Einen wichtigen Abschnitt ("HPV Vaccination Against Cervical Cancer: Not Proven Safe and Effective") finden Sie angehängt an diese E-Mail.

 

Für Rückfragen:

Martin Gutjahr-Jung
Geschäftsführung
emu-Verlag, Lahnstein
Tel   +49 (0) 2621 91 70-11
Fax  +49 (0) 2621 91 70-33
E-Mail  mgutjahr(at)emu-verlag.de
www.emu-verlag.de


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Pocken als Biowaffe? – Wegen der starken Nebenwirkungen der Pockenimpfung dürfte jedoch die Hälfte der Bevölkerung gar nicht geimpft werden!

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Bioterrorismus:  Seuchenexperten befürchten, dass Terroristen Pockenviren als Biowaffe einsetzen könnten. Der Bund hat darum Impfstoff für den Fall einer Epidemie eingelagert. Eine neue Studie von Schweizer Wissenschaftlern zeigt nun, dass viele Menschen in der Schweiz im Notfall nicht geimpft werden dürften, weil die Nebenwirkungen zu gross wären.

In der Radiosendung DRS 2 Aktuell vom 18. November 2006 (12.15-12.30 Uhr) wurde berichtet, dass sich das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) damit befasst, was im Fall eines Terrorangriffs mit Pocken als Biowaffe zu tun wäre.

3 Millionen Dosen Pockenimpfstoff seien seit 2002 beim Bund eingelagert. Aber dieser Impfstoff sei „veraltet“. Er habe starke Nebenwirkungen. Nach einer Impfung bestehe das Risiko von Hirnentzündung, Herzinfarkt oder Eiterbläschen am ganzen Körper. Und zwar bestehe das Risiko derart schwerer Nebenwirkungen für eine von zwei Personen der ganzen Bevölkerung. Rund 45% der Schweizer Bevölkerung müssten deshalb von einer Impfung ausgeschlossen werden. Selbst bei einem Bioterroranschlag wäre es nicht zu rechtfertigen, Personen aus der Risikogruppe zu impfen.

Das BAG prüfe deshalb eine „Ringimpfung“, wo nur Personen geimpft würden, die im direkten oder indirekten Kontakt mit Pockenkranken standen. Es würde eine Art Impfmauer errichtet.

Ausserdem will das BAG einen zweiten, neuen Impfstoff kaufen, der besser verträglich sein soll. Aber diesen gebe es noch nicht; er sei erst in der klinischen Entwicklung. Und ob er dann auch wirklich besser verträglich sei, stehe noch in den Sternen.

Quelle:  http://www.drs.ch/drs2aktuell.html

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Grippeimpfung: Vertritt die WHO bloss die Interessen der Pharmaindustrie?

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                                    den ins Deutsche übersetzten Artikel aus dem British Medical Journal als pdf-Datei


In Bezug auf die Grippeimpfung schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf der Basis von Einzelstudien, dass „eine Impfung bei älteren Personen das Risiko ernster Komplikationen oder eines Todesfalls um 70-85% reduziert“. Der Artikel des Immunologen Tom Jefferson im British Medical Journal Nr. 333/2006 entlarvt diese Schätzung als leere Behauptung. Jefferson gibt folgendes zu bedenken:

  Einzelstudien sind ungeeignet, um die Schutzwirkung von Grippeimpfungen wissenschaftlich zu belegen; es braucht dazu systematische Übersichtsstudien.

  Es fehlt an wissenschaftlichen Beweisen für die Wirkung der Grippeimpfungen, oder die vorgebrachten Beweise können zumindest nicht überzeugen.

  Die wissenschaftliche Datenlage bezüglich der Sicherheit der Impfstoffe ist völlig ungenügend; Jefferson bezeichnet den entsprechenden Wissensmangel als „überraschend“.

  Im Widerspruch zur ungenügenden Beweislage ist der Ton offizieller Behauptungen über einen hohen Impfschutz sehr selbstsicher; als Gründe dafür deutet Jefferson wirtschaftliche Interessen oder zumindest eine optimistische Voreingenommenheit bezüglich der Impfwirkung an.

Daraus muss erneut geschlossen werden, dass die WHO weniger die Interessen der Gesamtbevölkerung als die Interessen der Industrie vertritt. Für die Volksgesundheit wäre es wichtig, dass die Ärzte vermehrt die WHO-Empfehlungen hinterfragen, statt sich darauf zu berufen.

Heute besteht eine verhängnisvolle Polarität „Impfbefürworter – Impfgegner“, und die sogenannten „Impfgegner“ (wozu übrigens auch Ärzte zählen!) werden durch die Industrie und gewisse Vertreter der Ärzteschaft gezielt diskreditiert. Diese unselige Polarisierung könnte aufgelöst werden, wenn die Motive der Beteiligten untersucht würden: Mehr und mehr ernstzunehmende, teils sogar wissenschaftliche Publikationen handeln von der Korruption der Wissenschaft durch die Wirtschaft.  ( Mehr dazu)

Leider werden die Ärzte in ihrer Ausbildung durchwegs auf diesen weitgehend von der Wirtschaft abhängigen Wissenschaftsbetrieb eingestimmt. Daher übernehmen viele von ihnen dann die in diesem Wissenschaftsbetrieb vorherrschenden, durch die Interessen der Industrie beeinflussten Meinungen, statt ihrer eigenen Urteilsfähigkeit und der praktischen Evidenz zu vertrauen.

Echte Wissenschaftlichkeit ist jedoch etwas anderes. Würden (und könnten) sich die Wissenschafter unvoreingenommen und mit dem Willen zur Wahrheitssuche ebenso intensiv der Erforschung krankmachender Techniken, Produkte und Umweltfaktoren widmen, wie sie – mit all ihrem Ideenreichtum! – die Entwicklung von Produkten für die Industrie vorantreiben, so hätten wir eine bessere, eine menschlichere Welt.


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Vogelgrippe: Prä-pandemische Impfung…?
180'000'000 Franken – wofür?

Ein Handzettel zum Weiterverteilen. Noch müssen National- und Ständerat diese vom Bundesrat gewollten 180 Millionen Franken für Impfstoffe bewilligen - oder eben nicht...

       diesen Handzettel als pdf-Datei zum Ausdrucken, Weiterkopieren
und Verteilen. An Freunde, Bekannte, in Briefkästen, im Zug...


Vogelgrippe:
Prä-pandemische Impfung…?
180'000'000 Franken – wofür?

Ab Januar 2007 soll für die ganze Schweizer Bevölkerung ein Präpandemie-Impfstoff geliefert werden. Diese Impfung soll im „Pandemiefall“ das Immunsystem „vorbereiten“, bis der richtige Impfstoff zur Verfügung steht. Kosten insgesamt 180 Millionen Franken (BAG 18.10.06). Dazu kommen noch grosse Lager von Tamiflu.

Die Zeitungen schreiben: „Als erstes Land der Welt hat die Schweiz für die ganze Bevölkerung Impfstoff gegen das Grippevirus H5N1 bestellt (…) Offen ist, ob die Impfung wirksam wäre. Zudem wird der Impfstoff gegenwärtig erst entwickelt und muss noch getestet werden.“ Und zu Tamiflu: „Wie wirksam es sein wird, kann im Voraus nicht gesagt werden.“ (Tages-Anzeiger 20.10.06). – Die Pharmaindustrie verlangt von den Staaten, dass sie die Haftung für Impfschäden übernehmen, da der Impfstoff „schneller als üblich und nach weniger rigiden Kriterien geprüft“ sei (FAZ, 24.10.06).

Da entstehen Fragen!

»  Impfungen, von denen man nicht weiss, ob sie nützen, für alle?

»  Werden die Impfstoffe die eigentliche Gefahr für die Gesundheit sein, statt der Vogelgrippe?

»  Impfungen mit Prä-Pandemie- und Pandemie-Impfstoff werden freiwillig sein (Bundesamt für Gesundheit). Wird das auch so bleiben?

Fazit: 1. Es steht ein Impf-Grossversuch an der gesamten Bevölkerung bevor; 2. Die Pharmaindustrie macht ein Riesengeschäft.

Hintergrund-Fakten:

    Es gibt keinerlei wissenschaftliche Beweise für die Existenz eines krankmachenden H5N1-Virus.

    Der behauptete Impfnutzen ist eine reine Hypothese.

    Jede Impfung ist ein Eingriff mit nicht kalkulierbaren Risiken.

 

Mehr darüber im „Vogelgrippe-Flyer“ der Bürgerwelle Schweiz 
sowie unter
   www.buergerwelle-schweiz.org 


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Vogelgrippevirus H5N1: Es gibt keinen Beweis für Existenz, Pathogenität oder pandemisches Potenzial; Nicht-H5N1-Ursachen werden weggelassen

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Correspondence

Avian flu virus H5N1: No proof for existence, pathogenicity, or pandemic potential; non-‘‘H5N1’’ causation omitted

Med Hypotheses. 2006;66(4):855-7. Epub 2005 Dec 20.



Weltgesundheitsorganisation (WHO), US-Gesundheitsbehörde (CDC-EID), Robert-Koch-Institut (RKI) und Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) behaupten, das H5N1-Virus (Vogelgrippevirus) sei „hoch ansteckend“. Des weiteren sagt Reinhard Kurth, Präsident des RKI, H5N1 sei „eine potenzielle Bedrohung für alle sechs Milliarden Menschen auf der Erde“.

Wir stellten vier wesentliche Fragen zusammen, die diesen Behauptungen zugrunde liegen, und erbaten entsprechende Studien vom FLI (welches gemäss der deutschen Regierung „Virus-Isolate von H5N1 besitzt“):

1.      Existiert H5N1?

2.      Ist es für Tiere pathogen?

3.  Ist es übertragbar auf und pathogen für den Menschen, und hat es pandemisches Potenzial?

4.      Wurden andere Ursachen für die beobachtete Krankheit untersucht?

 Das FLI antwortete mit vier Studien: PNAS [1], Science [2], J. Virol [3] bezüglich Fragen 1 und 2; EID [4] bezüglich Frage 3; PNAS [1] bezüglich Frage 4.

Frage 1 (Existenz). Das FLI antwortete: „H5N1/Asia Virus kann mittels reverser Genetik vollständig in vitro hergestellt werden. Das so generierte Virus, auch als infektiöser Klon bezeichnet, kann per definitionem nicht mit anderen Kontaminanten aus erkrankten Tieren versetzt sein.“ Aber PCR kann nicht für die Identifizierung von Viren angewandt werden, die nicht vorher sequenziert worden sind [5] [Sequenzierung = Bestimmung der DNA- (bei Influenzaviren RNA-) Sequenz, also der Nukleotid-Abfolge].

In der PNAS-Studie (wie auch in den anderen) ist weder die Zusammensetzung des isolierten Virus noch eine entsprechende Referenz angegeben – auch nicht bei Subbarao et al. (auf den im EID-Papier verwiesen wird), welcher die erstmalige Beschreibung der H5N1-Krankheit in einem Menschen im Jahre 1997 [6] für sich beansprucht. Obwohl die EID- [Emerging Infectious Disease] Studie in mehreren der erkrankten Organe kein „H5N1“ feststellen konnte, wurde diese Anomalie als „Rätsel“ statt als „Widerspruch“ bezeichnet.

Robert Webster, korrespondierender Autor der PNAS-Studie und Direktor des „WHO Collaborating Center for Studies on the Ecology of Influenza in Animals and Birds“, informierte uns, dass die isolierten Viren „als Select Agents [für Bioterrorismus einsetzbare Organismen] klassifiziert sind“ und dass er „deshalb nicht zur Herausgabe dieser Information befugt“ sei. – Wir können nicht akzeptieren, dass isolierte Viren ohne Überprüfung sowie ohne die in irgendeiner dieser Studien beschriebene Purifizierung gereinigt und vollständig charakterisiert seien. Nachfragen bei Webster, beim CDC Select Agents Program und beim FLI mit der Bitte um Klärung blieben ohne Antwort.

Frage 2 (Pathogenität für Tiere). Die Studien schreiben von natürlichen Infektionswegen, aber die Krankheit konnte nur zustandegebracht werden mit außerordentlich hohen Konzentrationen bis 10 Millionen EID [Egg Infectious Dose] pro Tier. Keines der Experimente wurde mit Kontrollgruppen oder im Blindtest durchgeführt. Die Science-Studie ist hochabstrakte Molekularwissenschaft [ohne Bezug zu einem realen Virus] und verwendet erhöhte Konzentrationen von chimärischen Varianten [genetisch rekombiniertes Virenmaterial].

Frage 3 (menschliche Pathogenität und pandemisches Potenzial). Das EID-Papier beschreibt einen zuvor gesunden, dreijährigen Knaben in Hongkong, der am 9. Mai 1997 grippeähnliche Symptome entwickelte und mit Breitband-Antibiotika und Salicylsäure behandelt wurde, obwohl das normalerweise kontraindiziert ist. Er entwickelte ein Reye-Syndrom und starb 11 Tage später [7]. Man suchte nach der Ursache innerhalb eines begrenzten Bereichs von Grippeviren. Es wurde behauptet, die Ursache sei H5N1, dies obwohl auch Coronaviren, Flaviviren, Enteroviren sowie andere pathogene Organismen und Chemikalien Grippesymptome erzeugen können. Vorheriger Kontakt mit Geflügel war nicht bestätigt. Dessen ungeachtet erschienen in diesem frühen Dokument Warnungen vor einer „explosiven Pandemie“, obwohl das FLI einräumte: „Es gibt keine wissenschaftliche Vorhersagemethode, mit welcher beurteilt werden kann, ob ein Grippevirus eine neue Pandemie herbeiführt.“

Frage 4 (Nicht-H5N1-Ursachen). Weder die Studie von Subbarao et al. noch die vom FLI angegebenen Referenzen ziehen vernünftige konkurrenzierende Theorien für die Verursachung der Krankheit in Betracht, z.B. umweltbedingte und pharmazeutische Faktoren.

Unsere Analyse zeigt, dass die Studien unsere vier grundlegenden Fragen nicht zufriedenstellend beantworten können. Behauptungen der Pathogenität und des pandemischen Potenzials von H5N1 sind weiter zu hinterfragen.
 

Referenzen

[1] Hulse-Post DJ, Sturm-Ramirez KM, Humberd J, Seiler P, Govorkova EA, Krauss S, et al. Role of domestic ducks in the propagation and biological evolution of highly pathogenic H5N1 influenza viruses in Asia. Proc Natl Acad Sci USA 2005;102(30):10682–7.

[2] Hatta M, Gao P, Halfmann P, Kawaoka Y. Molecular basis for  high virulence of Hong Kong H5N1 influenza A viruses. Science 2001;293(5536):1840–2.

[3] Hulse DJ, Webster RG, Russell RJ, Perez DR. Molecular determinants within the surface proteins involved in the pathogenicity of H5N1 influenza viruses in chickens. J Virol 2004;78(18):9954–64.

[4] Uiprasertkul M, Puthavathana P, Sangsiriwut K, Pooruk P, Srisook K, Peiris M, et al. Influenza A H5N1 replication sites in humans. Emerg Infect Dis 2005;11(7):1036–41.

[5] Brown TA. The polymerase chain reaction. In: Genomes. 2nd ed. Bios Scientific Publishers; 2002. [Chapter 4.3].

[6] Subbara